Der Tierschutzverein Obwalden setzt sich seit 1966 für Tiere in Not ein.
Wird ein Tier vernachlässigt oder gar gequält schreiten wir beherzt ein. 

Wir lassen kein Tier im Stich. Gemeinsam mit Ihrer Hilfe können wir das Leben von Tieren in der Schweiz nachhaltig verbessern. Helfen Sie uns dabei.

Wir danken im Namen der Tiere welche in Not geraten sind. Danke für Ihre Unterstützung im Kampf gegen das Elend der Tiere im Kanton Obwalden!

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Aktuell

18.05.2018

Wem gehöre ich? Aufgegriffen in Sachseln

Der schöne rote Kater, den wir Barro nennen wurde beim Rütlimattli in Sachseln aufgegriffen. Er ist seit 14. Mai 18 dort rumgelaufen. Der rotgetigere Kater ist  kastriert und zwischen 2-5 Jahre alt. Leider ist er nicht gechipt. Sollten Sie Ihre Katze vermissen, melden Sie sich bitte im Tierheim Paradiesli 041 610 60 21. Danke.


18.05.2018

Tino vermisst in Engelberg

Seit letztem Freitag 11.5.18 ist Tino nicht mehr nach Hause gekommen. Sehr untypisch für ihn, da er sonst alle drei Stunden kurz kommt und nie über Nacht wegbleibt. Wir machen uns grosse Sorgen und vermissen ihn. Vermutlich ist er irgendwo eingesperrt und kommt nicht raus.

Tino ist circa 2 Jahre alt, kastriert & gechipt. Sein Fell ist wunderschön symmetrisch gezeichnet.

Sollten Sie den schönen Tino irgendwo gesehen haben oder ist er Ihnen vielleicht zugelaufen, dann melden Sie sich bei Anita Niederberger 079 278 54 05. Sie machen sich grosse Sorgen. Danke.


05.05.2018

Wem gehöre ich? coco aufgegriffen in Kerns

Coco, wie wir die Kleine nennen, weiblich, ca. 1 Jahr alt, nicht gechipt, wurde in Kerns gefunden. Vermissen Sie Ihre Tigerkätzin? Dann melden Sie sich bitte im Tierheim Paradiesli unter 041 610 60 21. Danke


Wenn Katzen im Müll leben - ein Erfahrungsbericht

 von Jacqueline Leisi

 

Katzen sind Gewöhnungstiere. Sie passen sich meist dem an, was ihnen vorliegt. Aber was, wenn eine Katze in einem Müllhaufen geboren wird und dies wohl oder übel ihr Zuhause wird?

Der Tierschutzverein Obwalden war mit dieser Herausforderung konfrontiert. Die Meldung einer grossen Katzenpopulation in einem stark vermüllten Haushalt musste in Angriff genommen werden und wurde unverzüglich dem Veterinärdienst der Urkantone weitergeleitet.

 

Im Februar 2018 unterstützte der Tierschutzverein Obwalden daraufhin den Veterinärdienst der Urkantone bei der Räumung der Katzen aus dem Haushalt im Kanton Obwalden.

Die Eindrücke bei den Helfern sind zweifelslos bleibend. In einer stark zugemüllten Umgebung lebten eine sehr grosse Anzahl an Katzen, welche völlig verwildert und scheu war. Das Einfangen stellte sich durchaus als Herausforderung heraus, konnte aber im Team gut bewältigt werden und es konnte vor allem sichergestellt werden, dass die Katzen dem kleinstmöglichen Stress ausgesetzt wurden.

 

Insgesamt konnten nicht weniger als 52 Katzen aus dem einen Haushalt eingefangen werden. Glücklicherweise war die Mehrheit der Katzen in einem guten gesundheitlichen Zustand. Einige darunter waren aber krank und dürr und man konnte ihnen ansehen, dass sie unter den unhygienischen Zuständen gelitten haben.

Die wilden Katzen wurden unserem Tierheim Paradiesli übergeben, wo sie zuerst eine Zeit in Quarantäne lebten und sozialisiert werden mussten.

 

Mittlerweile sind alle Katzen wohlauf und vermittlungsfähig. Der Tierschutzverein Obwalden ist sehr froh darüber, dass dieser Fall positiv verlaufen ist und ist sehr erfreut über die wunderbare Zusammenarbeit mit dem Veterinärdienst der Urkantone. Auch dankt der Tierschutzverein Obwalden den geschätzten Meldern und natürlich dem Tierheim Paradiesli, welches eine jederzeitige und kompetente Unterstützung bietet und sich um die Büsis kümmert. Herzlichen Dank an alle. 


STS Recherche

Quälerei an Viehschauen - Kühe leiden für absurde schönheitsideale

An drei Viehausstellungen dokumentierte der Schweizer Tierschutz STS zwischen Januar und März 2018 Kühe mit manipulierten, völlig überladenen, schmerzhaften Eutern. Dies trotz einschlägiger Tierschutzbestimmungen und trotz von der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR) neu eingeführten Euterödem-Kontrollen mittels Ultraschall. Der STS und auch wir als Tierschutz Obwalden fordern strengere Kontrollen und konsequentere Sanktionen der fehlbaren Züchter. Aussteller und Organisatoren ruft der STS auf, die Ausstellungstiere blockweise zu melken, um so die schmerzhaften Rieseneuter zu vermeiden und gleich lange Spiesse für alle Züchter zu schaffen.

Schaufenster der Milchvieh-Hochleistungszucht

Verschiedene nationale und internationale Viehschauen verlieren zunehmend ihren traditionellen, volkstümlichen Charakter und werden stattdessen zu einem hochdotierten, prestige- und finanzträchtigen Schaufenster der einseitigen Milchvieh-Hochleistungszucht. Seit drei Jahren zeigt der STS auf, wie entgegen den gesetzlichen Vorschriften, teilweise Kühe mit manipulierten, völlig überladenen und schmerzhaften Eutern präsentiert werden und diese dennoch oft die vordersten Plätze belegen. Obwohl die Milchleistung jedes einzelnen Tieres umfassend dokumentiert wird und aus Katalogen und von Informationstafeln abgelesen werden kann, sind diese Show-Wettbewerbe nach dem Motto «je voller das Euter desto besser die Leistung» ausgerichtet. Selbst die Richter zeigen sich bei den Bewertungen häufig auf die riesigen, präparierten Euter fixiert und unterstützen mit ihren Prämierungen die fragwürdigen Manipulationen der Züchter.

Tropfdicht verklebt und aufgehübscht

Auch in diesem Jahr beobachteten Fachpersonen des Schweizer Tierschutz STS an den besuchten, hochkarätigen Viehschauen, wie Kühe stundenlang, teils gar weit über ein Melkintervall hinweg, ungemolken und tropfdicht mit verklebten Zitzen im Ring präsentiert wurden. Von Stylisten wurden die Kühe mit Spray, Lack, Creme, Gel, Öl, Schermaschine, Klebstoff und Föhn umfassend «aufgehübscht». Dazu wurden die Tiere über längere Zeit überstreckt in unnatürlicher Körperhaltung fixiert. Ferner wurden die Kühe komplett geschoren und empfindliche Körperbereiche wurden rasiert, obwohl dem Tier so das gegen Witterungseinflüsse und Insekten schützende Fell fehlt. Und ihnen wurden am Kopf die wichtigen Tasthaare abgeschnitten.

Offensichtlich greifen Kontrollen und Sanktionen nicht. Dies nicht zuletzt deshalb, weil es bei verschiedenen Richtern und Züchtern an der nötigen Einsicht fehlt.


14.03.2018

Vermisst - Nils - Sarnen

Nils ist verschwunden. Nähe Altersheim am Schärme in Sarnen! Er ist  in der Nacht auf Dienstag entwischt. Nils ist gechipt. Die Nummer lautet: 756098100836573. Sollten Sie den schönen Tiger Nils irgendwo sehen, melden Sie sich bitte bei Alexandra Arnet Geissmattlistrasse 12 6386 Wolfenschiessen 079 343 23 57 info@barfshop-nidwalden.ch   Danke!  


02.03.2018

Lasst den Tieren ihre Ruhe

In Giswil überwintert ein grosses Rudel Rotwild. Seit ganze 40 Tiere auf Video eingefangen wurden, belästigen Schaulustige die Hirsche. Die Folgen könnten tödlich sein.

Franziska Herger

franziska.herger@obwaldnerzeitung.ch

Obwalden ist ein beliebter Ort zum Überwintern, nicht nur für Touristen in sonnigen Höhen: Hirsche, die den Schutz tieferer Lagen bevorzugen, strömen im Winter in das westliche Sarneraatal, etwa nach Giswil. «Die Tiere bilden Rudel und suchen sich ein geeignetes Winterquartier», sagt der kantonale Jagdverwalter Cyrill Kesseli auf Anfrage. «Dieses finden sie in den südöstlich exponierten Hängen. Die sonnige Lage und die Verzahnung von Wald und Wiese im Gebiet Giswil ist für das Rotwild ideal.»

 

Ganze 40 Hirsche, die in der Dunkelheit über die Giswiler Panoramastrasse springen, zeigt ein Video aus diesem Winter, das in Jägerkreisen kursiert – nicht zur Freude des Jagdverwalters. «Dass in Giswil viele Rothirsche überwintern, weiss man schon lange. Doch jetzt stellen Schaulustige ihnen nach und zünden nachts teils mit Taschenlampen umher», sagt Cyrill Kesseli. «Die Tiere reagieren darauf mit Flucht und verbrauchen wertvolle Energiereserven.» Ein Riesenstress sei das für die Tiere, fügt Eugen Gasser an. Der für Giswil, Lungern und Sarnen zuständige Wildhüter fürchtet um ihr Überleben: «Für die Rehe, Hirsche und Gämsen fängt der Winter gerade erst an. Jetzt zeigt sich, welche Tiere noch Reserven haben, jetzt sterben am meisten. Sie brauchen einfach nur Ruhe.»

 

Gasser und Kesseli sind sich bewusst, dass die Benutzung öffentlicher Strassen nicht verboten werden kann. «Aber man kann den Schaden minimieren, indem man Wildruhezonen respektiert, Vernunft walten lässt und den Hund an der Leine führt», sagt Gasser. «Die Hirsche waren nicht wie wir den ganzen Winter in der warmen Stube. Jetzt müssen wir uns an die Regeln halten.»

 

Zumal gestresste Tiere auch mehr Schaden anrichten, ergänzt Cyrill Kesseli. «Der Kalorienbedarf der Rothirsche steigt, je schneller und je mehr sie sich bewegen müssen. Wenn sie in der Dämmerung und nachts auf den Weideflächen gestört werden, entstehen im Wald noch stärkere Verbissschäden an jungen Bäumen.»

Auch ohne Schaulustige habe sich das Problem der Wildschäden in den letzten Jahren durch den immer grösseren Rotwild­bestand verschärft, erklärt Kes­seli. Neben den abgefressenen Pflanzen im Wald kann das Rotwild beim Queren Zäune beschädigen sowie, vor allem auf der Flucht, die Wiesen lädieren – ein Rothirsch ist gut fünfmal so schwer wie ein Reh. Mit einer die Kantonsgrenzen übergreifenden Jagdplanung versuche man das Problem des steigenden Bestands in den Griff zu bekommen, sagt Kesseli. Jetzt im Winter kann er aber nur an die Vernunft appellieren: «Lasst den Tieren ihre Ruhe, sie haben es eh schon schwer bei diesen Temperaturen.»


26.02.2018

Vermisst wird Pascha - Engelberg

Pascha ist seit 5 Tagen (23.2.2018) verschwunden in Engelberg. Er ist ca. 4 Jahre alt und hört auf den Namen Pascha. Er ist männlich und kastriert. Er hatte eine Harnleiterverstopfung was dazu führte, dass sie einen künstlichen Harnausgang gemacht haben. Die Besitzer machen sich sehr grosse Sorgen. Sollte Ihnen Pascha irgendwo aufgefallen sein, melden Sie sich bitte bei  Andreas Specker 078/603‘36‘19


11.02.2018

Vermisst wird ALvin - Gehren - Stalden, Giglen - Sarnen, Wilen, Kirchhofen

Wir vermissen seit Donnerstag Abend (8.2.18) unseren Kater Alvin. Er ist wie vom Erdboden verschluckt. Gebiet Gehren - Stalden, Giglen - Sarnen, Wilen, Kirchhofen. Alvin ist zutraulich aber schreckhaft und es nicht gewohnt, alleine draussen zu sein. Wir hoffen, dass es ihm gut geht und wir ihn bald wieder in unsere Arme nehmen können und mit ihm schmusen. Hinweise bitte an M. von Ah, 079 431 16 45. Alvin ist gechipt und kastriert und wir haben ihn vom Paradiesli seit mitte Nov. Bitte meldet euch, falls ihr etwas hört, danke. Liebe Grüsse, Marianne von Ah


WO SIND LINO UND KALISSY

OW/NW KERNS/SEELISBERG
Wir bitten die ganze Schweiz um Hilfe!

Es ist doch nicht möglich, dass beide Bolonkas, die unabhängig voneinander verschwunden sind, nicht mehr gefunden werden. Beide sind gechipt und beide werden schmerzlich vermisst. Auch bitten wir alle Tierärzte und Tierfreunde die Augen offen zu halten. Schauen Sie bei Bolonkas genau hin, vielleicht erkennen Sie ja plötzlich einen der beiden. Danke. Bitte helfen Sie bei der Suche!

                                                                              „Und während die Welt ruft… Du kannst nicht alle retten! ...

                           flüstert die Hoffung… Und wenn es nur einer ist… Versuch es!"

 

           Postfach 1603

           CH-6061 Sarnen

           079 772 79 00

           IBAN: CH29 0078 0013 0076 0021 03